Boxspringbetten liegen auf einer gefederten Unterbox statt auf einem Lattenrost – höher, weicher abgefedert und mit einem Topper obenauf. Hier finden Sie 430 Modelle in allen gängigen Größen, jeweils mit den Härtegraden und Farben, die der Händler anbietet.
Welche Größe und Härte passt?Berater mit Zimmer-Grundriss öffnen* Preise laut Händlerdaten inkl. MwSt. Links zum Händler sind Partnerlinks.
Vor dem Kauf
Ratgeber zu Boxspringbetten
Aufbau eines Boxspringbetts
Ein Boxspringbett hat drei Lagen. Unten steht die Unterbox, ein gepolsterter Rahmen mit eigenem Federkern – meist Bonell-Federkern, bei hochwertigeren Modellen Taschenfederkern. Darauf liegt die Matratze, in der Regel ebenfalls mit Federkern. Ganz oben kommt der Topper, eine 4 bis 9 cm dicke Auflage aus Schaum, die die Oberfläche bestimmt und die Matratze schützt. Ein gepolstertes Kopfteil gehört fast immer dazu.
Weil Box und Matratze zusammen federn, gibt das Bett großflächiger nach als eine Matratze auf einem Lattenrost. Viele empfinden das als besonders bequem, vor allem beim Hinsetzen und Aufstehen. Die höhere Liegefläche – meist zwischen 50 und 70 cm – trägt ihren Teil dazu bei.
Welche Größe passt?
Die Größe richtet sich nach den Schläfern und nach dem Zimmer. Für Paare ist 180 × 200 die verbreitetste Wahl: zwei Matratzen à 90 cm, jeder liegt für sich. In schmaleren Schlafzimmern sind 160 × 200 mit zwei Matratzen à 80 cm oder 140 × 200 mit meist einer durchgehenden Matratze die Alternative. Wer viel Platz hat oder Kinder, die morgens dazukommen, wählt 200 × 200.
Rechnen Sie zur Liegefläche rund 10 cm Rahmenbreite und 15 cm Kopfteil hinzu, außerdem etwa 70 cm Laufweg an jeder Seite, an der jemand aufsteht, und am Fußende. Ein 180er-Bett braucht damit eine Wand von etwa 3,30 m und eine Raumtiefe von knapp 2,90 m. Der Berater prüft das auf einem Grundriss mit Ihren eigenen Maßen.
Härtegrad und Matratze
Die meisten Boxspringbetten gibt es in den Härtegraden H2, H3 und H4, oft sogar mit zwei unterschiedlichen Matratzen in einem Bett. Als Faustregel gilt H2 bis etwa 80 kg, H3 bis etwa 100 kg und H4 darüber – eine Norm dafür gibt es allerdings nicht. Im Ratgeber Welcher Härtegrad passt zu mir? steht, wie Sie zusätzlich Schlafposition und die Gewichtsangabe des Herstellers berücksichtigen.
Bei der Matratze unterscheiden die Hersteller Bonell-Federkern, Taschenfederkern und Tonnentaschenfederkern. Taschenfedern arbeiten einzeln und passen sich dem Körper genauer an; Bonell-Federn sind miteinander verbunden, günstiger und etwas fester. Den Unterschied erklärt der Ratgeber Bonell- oder Taschenfederkern?.
Ausstattung
343 der 430 Modelle in unserem Bestand haben einen Bettkasten in der Unterbox – eine Auswahl finden Sie unter Boxspringbetten mit Bettkasten. Für ein leichteres Aufstehen gibt es Betten mit Komforthöhe ab 60 cm, für Lesen und Fernsehen im Bett elektrisch verstellbare Boxspringbetten. Menschen ab etwa 130 kg finden unter XXL Modelle, deren Matratzen für mindestens 140 kg ausgelegt sind.
Häufige Fragen zu Boxspringbetten
Wie lange hält ein Boxspringbett?
Box und Rahmen halten viele Jahre. Matratze und Topper nutzen sich schneller ab: Topper werden oft nach drei bis fünf Jahren getauscht, Matratzen nach acht bis zehn. Ein waschbarer Topperbezug verlängert die Nutzungsdauer.
Ist ein Boxspringbett gut für den Rücken?
Das hängt weniger vom Bettsystem als vom passenden Härtegrad ab. Die Wirbelsäule sollte im Liegen gerade bleiben – in Seitenlage waagerecht, in Rückenlage in ihrer natürlichen Form. Ist die Matratze zu weich, sinkt das Becken ein; ist sie zu hart, entstehen Druckstellen an Schulter und Hüfte.
Kann man ein Boxspringbett allein aufbauen?
Meist ja, aber zu zweit geht es leichter. Boxspringbetten werden zerlegt oder teilmontiert geliefert und wiegen oft deutlich über 100 kg, verteilt auf mehrere Pakete. Die Hersteller empfehlen in der Regel eine zweite Person.
Was bedeutet Boxbett?
Boxbett ist bei vielen Händlern ein anderes Wort für Boxspringbett. Wir führen beide Bezeichnungen zusammen, solange das Bett eine gefederte Unterbox und eine Matratze hat.
