Schritt 1 von 4
Wer schläft im Bett?
Daraus ergibt sich die Breite – und ob beide Seiten frei bleiben müssen.
So funktioniert der Berater
Vier Fragen, ein passendes Bett
Wer schläft darin?
Allein, zu zweit, mit Kind oder für Gäste: Daraus ergibt sich die Breite. Paare starten bei 180 cm, Familien mit Kindern, die morgens dazukommen, bei 200 cm, eine Person meist bei 100 bis 140 cm.
Passt es ins Zimmer?
Sie geben Breite und Tiefe des Schlafzimmers ein. Der Grundriss stellt das Bett mit dem Kopfteil an die Wand und zeigt, wie viel Platz an den Seiten und am Fußende bleibt – grün mit bequemen Wegen, gelb knapp, rot zu eng.
Welcher Härtegrad?
Aus dem Körpergewicht leitet der Berater den Härtegrad ab: H2, H3 oder H4. Ab etwa 130 kg berücksichtigt er nur Betten, deren Matratze laut Hersteller mindestens 140 kg trägt.
Welche Extras?
Bettkasten, Komforthöhe und Farbe grenzen die Auswahl weiter ein. Das Ergebnis zeigt alle passenden Betten und führt zur Kategorie mit den gewählten Filtern.
Boxspringbett auswählen: Zimmer, Gewicht, Ausstattung
Die meisten Fehlkäufe bei Boxspringbetten haben einen von zwei Gründen: Das Bett ist für das Zimmer zu groß, oder die Matratze ist für das Körpergewicht zu weich. Beides lässt sich vorher klären. Ein Boxspringbett ist samt Kopfteil rund 210 bis 220 cm lang und etwa 10 cm breiter als seine Liegefläche. Damit man bequem aufstehen und die Bettdecke aufschütteln kann, sollten an jeder Seite, an der jemand aufsteht, und am Fußende etwa 70 cm frei bleiben; 50 cm sind das Minimum. Für ein Bett mit 180 cm Liegefläche, das zu zweit genutzt wird, ist eine Wand von rund 3,30 m also ideal.
Beim Härtegrad zählt das Gewicht jeder einzelnen Person. Haben Partner sehr unterschiedliche Gewichte, ist ein Bett mit zwei getrennten Matratzen die bessere Wahl – bei 160 × 200, 180 × 200 und 200 × 200 ist das in unserem Bestand meist so, bei 140 × 200 liegt dagegen überwiegend eine durchgehende Matratze in der Box. Viele Modelle bieten die beiden Seiten in verschiedenen Härtegraden an, etwa H3 links und H4 rechts. Im Detailfenster jedes Bettes sehen Sie, welche Kombinationen es gibt.
Die Ausstattung ist zum Schluss Geschmackssache, hat aber praktische Folgen. Ein Bettkasten ersetzt einen Teil des Kleiderschranks, macht das Bett aber schwerer und lässt unter der Box keine Luft zirkulieren. Eine Komforthöhe ab 60 cm erleichtert das Aufstehen, wirkt in kleinen Räumen aber wuchtiger. Ausführlich erklärt stehen diese Punkte in den Ratgebern Welche Größe sollte ein Boxspringbett haben?, Welcher Härtegrad passt zu mir? und Komforthöhe: Wie hoch sollte ein Bett sein?.
Häufige Fragen zum Berater
Wie rechnet der Berater den Platzbedarf?
Mit der gewählten Breite plus 10 cm Rahmen, 215 cm Bettlänge inklusive Kopfteil und 70 cm Laufweg an jeder Seite, an der jemand aufsteht, sowie am Fußende. Liegt der Platz zwischen 50 und 70 cm, zeigt er „knapp“.
Werden meine Zimmermaße oder mein Gewicht gespeichert?
Nein. Zimmermaße und Körpergewicht bleiben in Ihrem Browser. An unseren Server geht nur die Auswahl, die zum Laden der passenden Betten nötig ist: Größe, Härtegrad, Extras und Farbe.
Was mache ich, wenn das Bett nicht ins Zimmer passt?
Eine Stufe schmaler wählen oder das Bett mit einer Längsseite an die Wand stellen – dann genügt ein Laufweg. Für zwei Personen ist das unbequem, für ein Gäste- oder Jugendzimmer oft die beste Lösung.
Warum zeigt der Berater bei hohem Gewicht weniger Betten?
Ab etwa 130 kg berücksichtigt er nur Betten, für deren Matratze der Hersteller mindestens 140 kg angibt. Das sind deutlich weniger Modelle, aber nur sie sind für dieses Gewicht ausgelegt. Mehr dazu im Ratgeber Boxspringbett für schwere Menschen.